the heat is on.

DSC_0707

– oder wie gelingt es mir, mich bei hochsommerlichen Temperaturen schlecht anzuziehen.

Das hätte ich mir im Februar auch noch nicht träumen lassen, als ich zu meinem Geburtstag einen Wochenend-Trip nach Dresden geschenkt bekam. Mehr oder weniger schnell war ein Termin gefunden und für Ende Juli festgelegt. Mit der Absicht, dass man die Stadt im Sommer von seiner besten Seite erleben kann und somit auch viel Zeit im Freien verbringen kann.

Was uns aber dieses Wochenende tatsächlich erwartete, war das heißeste Wochenende des bisherigen Jahres. Besser wie Regen keine Frage. Aber bei tropischen Temperaturen weit über 30 Grad kann das Sightseeing zu einer Herausforderung werden. Hier der kleine Reiserückblick.

Bei einem Städtetrip ist klar: Möglichst viel von der Stadt entdecken und erleben. Schnell war das Ticket für den typischen Hop on-Hop off Bus gekauft.  Wenigstens der Fahrtwind sorgte hierbei für ein gewisses laues Lüftchen. Einige der Stopps nutzen wir  um unseren Flüssigkeitshaushalt upzuloaden.  Neben Besichtigungen der weltberühmten Bauten Dresdens, wie die Semperoper oder der Zwinger, blieb natürlich auch noch Zeit für’s „People Watching“.  Gerade an solchen heißen Tagen sind sie weltweit zu sehen: DIE Sommertrends 2013. So ist es für Mitmenschen mittleren Alters, meistens Männern, weiterhin unerlässlich auf die hochgezogenen Socken in ihren Trekking-Sandalen zu verzichten. Gerne kombiniert mit ärmelloser und  hell-beiger Angler-Weste zur 7/8 Hose im selben Farbton. Bauchtaschen und Herrenhandtaschen für Fotoapparat und Portemonnaie. Auffällig an solch heißen Tagen und äußerst beliebt: Kopfbedeckungen. Diese reichen von „Ich binde mir mein ausgezogenes T-Shirt in einer Art Turban auf den Kopf“  bis hin zu „Ich trage diesen Anglerhut aus Überzeugung“. Wer völlig auf Kopfbedeckung verzichten möchte bzw. erkannt hat, dass eine Kopfbedeckung auch gekonnt ausgesucht werden sollte, trägt den Regenschirm alias Sonnenschutz.  – Vorzugsweise asiatische Besucher. Absoluter Trend, so scheint es, gelten Gürtel als das Must-Have der Saison. Damen mittleren und fortgeschrittenen Alters kombinieren dieses Accessoire zu ihren Outfits. Jedoch wird der Einsatz von Gürteln nicht wie gewohnt in den Gürtelschlaufen der Hosen, sondern vorzugweise und am aller liebsten ÜBER T-Shirts, Kleidern und Blusen als absoluter Hingucker platziert. Äußerst gerne in Neon-Farben.  Äußerst gerne zum Kaschieren und Taillieren. Äußerst gerne jedoch aber auch bei solchen Damen, die leider nichts mehr kaschieren können.  Und somit wird der vermeintlich modische Gürtel zum absoluten NO-GO und eher zum Aufsehen öffentlichen Ärgernisses.

DSC_0696

Doch zurück zu Dresden. Wir beschäftigten uns natürlich nicht nur damit, schlecht angezogene Menschen zu bestaunen. In der Tat haben wir uns auch um die kulturellen Plätze Dresdens gekümmert. Selbstverständlich auch die berühmte Frauenkirche besichtigt. Die Altstadt bezaubert durch den altertümlichen und barocken Stil. Zeitweise fühlte man sich aufgrund der Hitze wie nach Italien versetzt. Auch das Ausgehen kam bei diesem Wochenend-Kurztrip nicht zu kurz. Wir genossen die Abende in der Dresdner Neustadt. Hip. Urban. Unkompliziert. Gekühlte Drinks und nette junge Menschen sorgten für eine tolle Stimmung.

Alles in allem haben wir die tropische Hitze gut überstanden und alles langsamer angehen lassen. Wir hatten eine tolle Zeit und verbrachten ein tolles Wochenende im Freundeskreis. Und wer will schon im Regen eine Stadt erkunden? Und wir stellten fest, dass man solche Wochenendtrips viel öfter machen sollte, weil sie zum einen gemeinsame Zeit verschaffen und  zum anderen eine kleine Erholung vom Alltag sind. Vielen Dank an meine Mitreisenden. –„ The Heat is on“ –  Ihr seid verrückt.

The Sophistic8e-Tipp: Dresden ist unbedingt eine Reise wert. Barocke Bauten versus Plattenbauten. Stadt versus Elbtal. Mir persönlich jedoch  zu überschaubar,  um mir dort ein Wohnen vorstellen zu können.

(Hinweis: Dieser Artikel enthält ironische und bewusst provozierte Passagen. Wer sie findet, darf sie für sich behalten)

DSC_0685(Fotos: TheSophistic8e)

Werbeanzeigen

blogparade: #my fashionID

#Was ist deine Fashion ID? – Diese Frage stellt der in diesem Frühjahr gelaunchte Online-Shop von Peek&Cloppenburg Düsseldorf. http://blog.fashionid.de/blogparade-my-fashionid-5476.

Fashion. Ohne Frage, Kleidung und Mode sind vielfältig. Sie verleihen dem Träger Individualität. Sie bestimmen unser das äußeres Erscheinungsbild. Anhand von Kleidung sind etwaige Stimmungen und Gefühlslagen, sowie die verschiedensten Anlässe festzustellen.

ID. Identität, Persönlichkeit, Individualität.

Zusammengesetzt bedeutet dies dann für mich: Fashion und ID unterstreichen gemeinsam die Persönlichkeit durch den eigenen Stil = Fashion-ID.

 „Mode kann man kaufen – Stil muss man haben.“ – Gibt man diesen bekannten Spruch bei Google ein,  so erscheinen  155.000 Suchergebnisse. Wie viel ist dran? Was ist Mode eigentlich? Was ist Stil? Und was von alldem ist MEIN Stil?

Mode. So viel steht fest, ist nichts anderes als dass Kleidungsstücke immer wieder neu interpretiert werden. Doch wirkliche Innovationen gibt es in der Mode kaum noch. Das was uns als Mode verkauft wird sind lediglich Änderungen an den Schnittformen, den Stoffaufmachungen, den Designs und den Farben. Je nach Trend und Jahreszeit werden diese schmaler oder weiter, leichter oder schwerer, bunter oder cleaner. Die tragbaren Endprodukte finden wir dann in den Geschäften wieder. Mehrmals im Jahr zu den jeweiligen Saisons.

Stil. Ist auf keinen Fall Mode. Sicherlich wird er aber von ihr beeinflusst. Stil ist mehr ein Lebensgefühl. Eine Überzeugung. Die eigene Sicht auf die Dinge. Oft ist Stil auch eine gesellschaftliche Bewegung. Stil beschreibt das Ganze. Somit kann man viele verschiedene Stile in der Gesellschaft beobachten. Sie reichen von ironisch bis klassisch und elegant.

Man kann deshalb auch sagen, dass Stil der Mix aus Mode verschiedener Zeiten und unterschiedlicher Preisniveaus ist. Man kombiniert das Designer Oberteil mit der günstigen Filialisten Jeans. Man findet alte Pullover in Omas und Opas Kleiderschrank wieder und kombiniert diese mit den neuesten Teilen von der Stange. Man unterscheidet sich von anderen, ist individuell. Und genau das ist meiner Meinung nach STIL.

 Was ist mein Stil? Meine Fashion-ID? – Keine einfache Antwort.

Ich weiß nicht einmal ob ich meinen eigenen Stil eigentlich bereits gefunden habe.

Ich für meinen Teil, kombiniere gerne Vintage mit topmodischen Artikeln. Second Hand versus „neuester Schrei“. Ich mag es, die Second Hand Teile noch ein wenig abzuwandeln. Mal hier die Naht auftrennen oder da die Ärmel abschneiden. Somit erschaffe ich mir meinen ganz eigenen Stil. Dadurch vereine ich viele unterschiedliche Stile in meinem eigenen Stil. Ein bisschen Streetwear  gepaart mit Dandy und Preppy. Verschiedene Marken und Hersteller. Von günstig bis teuer.  Natürlich lasse ich mich von der Mode beeinflussen und kaufe vorwiegend danach ein. Schließlich ist Mode das, was in den Geschäften verkauft wird. Es ist jedoch der Mix, der den eigenen Stil bestimmt. Man muss sich selbst wohlfühlen. Und das ist die Schwierigkeit. Nur weil gerade etwas als Must-Have bezeichnet wird, heißt das noch lange nicht, dass man dies tragen muss. Es kommt darauf an, authentisch zu sein und sich nicht zu verkleiden. Denn das merkt man dem Menschen an. Und dann wäre Stil wohl doch nur das andere Ende vom Besen.

Seht hier meine Fashion-ID:

Cap: Obey / Sonnenbrille: Ray Ban / Ankerarmband: Flohmarkt / Uhr: Casio / Shorts: Weekday /
Gürtel: Massimo Dutti / Shirt: Topman / Sneaker: Nike