Marcel Ostertag SS14 #mbfw Berlin.

Es ist Mittwoch der dritte Juli zweitausenddreizehn. Es ist der dritte Tag der Berliner Modewoche. Es ist kurz vor achtzehnuhrdreißig. Es ist die Modenschau von Marcel Ostertag im Mercedes Benz Fashion Week Zelt am Brandenburger Tor. Vor dem Zelt herrscht reges Treiben. Ein Gemisch aus Schaulustigen, Modeinteressierten,  Promis und Fotografen und anderen geladenen Gästen. Im Zeltvorraum wird sich unterhalten, diskutiert und zu geprostet. Die Outfits der Zuschauer sind individuell. Von klassisch bis hin zu progressiv  und aufsehenerregend  – ein buntes Gemisch.

Endlich. Die Türen zur Show werden geöffnet. Nachdem man einen kleinen Gang passiert hat steht man im beeindruckenden Raum der Show. Inmitten und in weiß : Der Laufsteg. Links und rechts davon die Zuschauertribünen, direkt davor Platz für Fotografen.

Kaum Platz genommen,  geht es los. Die Show beginnt. Das Opening wird vom Designer selbst übernommen. In bodenlangem Kleid und High Heels  läuft Marcel Ostertag in eigener Kollektion als erstes Model über den Laufsteg. Erster Applaus. Danach folgen die jungen Mädchen, die die Frühjahr/Sommer Kollektion 2014 präsentieren.

Marcel Ostertags extravaganter Stil und die Verwendung von außergewöhnlichen Materialien spiegeln sich in den glamourösen und femininen Looks wider. Farblich hält es der Münchener Designer klassisch. Nude, grün und schwarz dominieren die Looks und werden durch verschiedene goldene Elemente vollendet. Der Stil der Minikleider in lang und kurz, der fließenden Hosen und Shorts wird mit vielen Details,  transparenten Stoffen und auffälligen Drucken gekonnt gemixt.

Nach einer halben Stunde wurden alle Outfits gezeigt. Marcel Ostertag bedankt sich. Und schließt die Modenschau zu seiner fünfzehnten Kollektion.  Großer Applaus.  Danach wieder hinaus in den Vorraum und sich über die Eindrücke austauschen.

Backstage beginnen bereits die Vorbereitungen für die im Anschluss stattfindende Modenschau von Guido Maria Kretschmer. Ein ganz normaler Fashion Week Alltag.

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NY shopping tipps

Whoop Whoop ihr Sophistic8e’s da draußen.

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Heute: Shopping.

In der Aufzählung der Mode Metropolen dieser Welt darf New York auf keinen Fall fehlen. Denn, Fashion und New York City gehören genauso zusammen wie Stuttgart 21 und dessen Wutbürger oder wie München und seine Schickeria.

Hier kommen Tipps und Tricks zum Shoppen:

Verzeiht mir, wenn ich auf die üblichen allgegenwärtigen Filialisten wie H&M, Zara, Abercrombie&Fitch und Hollister in diesem Report verzichte. Es gibt kaum Unterschiede zu deren Filialen hierzulande und letztere lasse ich bewusst beiseite, da jeder mittlerweile weiß, dass man dort am Eingang von aalglatten, halb nackten Boys und  Girls mit Pseudofloskeln begrüßt wird.

Beschäftigen wir uns lieber mit Urban Outfitters und Topshop/Topman. Sie sind zwar auch Filialisten aber in Deutschland noch kaum vertreten -was sie umso besonderer und begehrenswerter macht.

#Urban Outfitters.

Hip. Urban. Einfach cool. Wer auf der Suche nach dem absoluten Trend ist, wird hier fündig. Hier gibt’s Klamotten, Schuhe, Accessoires und vieles mehr für Jungs und Mädels. Das neueste vom Neuesten ist hier zu finden. Abgerundet wird das Sortiment mit witzigen Büchern und weiteren Scherzartikeln, die echte Hipster brauchen. Ein wahrer Concept Store, wie er im Buche steht.

The Sophistic8e Tipp: Die ausgezeichneten Dollar Preise sind hier bereits inklusive der in NY anfallenden Steuern. Hier lohnt sich das Einkaufen wirklich, da es verhältnismäßig günstiger ist als in Europa. Zu finden: Entlang dem Broadway von Upper West Side bis SoHo.

# Topshop/Topman.

Der berühmte Filialist aus London kleidet auch die amerikanischen Modebewussten ein. Der Store am 478 Broadway liegt in Lower Manhattan im Bezirk SoHo- und hier gehört er eindeutig hin. Die ganze Bandbreite aller Topshop Serien wird hier verkauft. Preppys bis Dandys werden hier fündig – und natürlich auch, (und erst recht) alle Sophistic8es.

The Sophistic8e Tipp: Die ausgezeichneten Preise sind ohne die NYC-Tax (ca. 10%). Im Vergleich zum Euroraum wird man hier eher nicht sparen, bzw. muss eher mehr bezahlen. Es gibt jedoch für alle Studenten mit gültiger Student-Card 10% auf nicht reduzierte Ware – somit gleichen sich zumindest bei Studenten die Steuern wieder aus.

In New York, bzw. in den ganzen Vereinigten Staaten ist Einkaufen in erster Linie ein Erlebnis. Man kann es mit dem europäischen kaum vergleichen. Jedes Geschäft ist ein Superlativ für sich. Shopping wird hier zum Abenteuer und man lässt sich vieles einfallen den Besucher zum Kunden zu gewinnen. Denn: Nicht nur Macy’s (das größte Kaufhaus der Welt) sondern auch TOYS“R“US mit seinem Riesenrad mitten im Gebäude, sowie viele andere Geschäfte sind bereits selbst zur touristischen Attraktion geworden. – Auch, und das muss ich hier zu gestehen, Abercrombie&Fitch und Hollister.