Menswear Fashion-Update.

Photo: Topman AW 2014

Photo: Topman AW 2014

Er ist zurück. Meteorologisch bereits seit einigen Tagen, kalendarisch lässt er noch auf sich warten: DER HERBST. Zeit sich umzuschauen nach neuen Lieblingsteilen.

Der farbenfrohe Herbst, mit all seinen Facetten wird in dieser Modesaison jedoch eher dunkel und düster interpretiert. Noch dunkler als in der vergangenen. Die Social Media Plattformen machen’s vor. Allen voran der Bilderdienst Instagram. Hasthags wie #allblackeverything  oder #blackismyhappiestcolor machen aufmerksam auf die Modefarbe schlechthin: SCHWARZ. Einflüsse aus Grunge und Rock treffen auf Formalwear. Leder als Imitat oder echt. Hauptsache dekorativ und schmückend. Auffällige Deko-Zipper und aufwendige Applikationen auf Hosen. Vor allem im Kniebereich. Sweat scheint das Material der Saison zu sein. Die Oberteile im kastigen Schnitt, mit abgeschnittenen Ärmeln. Plakative Elemente sind zurück. Klassiker aus der Active-Wear werden neu aufgezogen und sorgen für ein Revival der 1990er Jahre. Baseball-Trikots, College-Jacken verziert mit Buchstaben, Stickereien und Schriftzügen. Hinzu kommt Denim. In allen Facetten. Destroyed und clean. Selbstverständlich in schwarz und grau. Die Passform der Stunde: Skinny. Auch im Herbst sind und bleiben Sneaker en vogue. Weiß tritt hier als Kontrastfarbe auf und wird zum Hingucker schlechthin. Boots in allen Varianten sind weiterhin ein wichtiges Thema. Markant vom Schaft bis zur Sohle. Robust und sportiv. Absoluter Aufsteiger der Saison: DER MANTEL. Zur Abrundung des perfekten Urban-Looks dürfen Accessoires auf keinen Fall fehlen. Leder-Caps treffen auf Hightech-Turnbeutel oft auch im Metalic-Look.

Dennoch: Auf die Kombination kommt es an: Das Spielen mit verschiedenen Längen und Weiten, sowie Passformen muss gekonnt sein und wirkt auch dann erst authentisch. Oversize Shirts zu kurzer Lederjacke, dazu schmale Hosen. Knielanger Mantel zum schmalen Hemd und Jogging-Hose. Das sind die saisonbestimmenden Looks.

Photo: Topman AW 2014

Photo: Topman AW 2014

 

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die monate tragen wieder ein „r“ im namen. zeit für neue mode.

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Schön waren sie. Die heißen und sonnigen Tage an denen man nicht lange überlegen musste, welches Kleidungsstück man heute anziehen soll. Hauptsache luftig und kurz. Schön waren sie. Die alljährlichen Diskussionen um die Mindestlänge von Röcken und Shorts. Vor allem in Büros. Was geht – was geht nicht?

Jetzt, ein paar Wochen später, sind die großen Ferien weitestgehend vorüber. Die Tage werden allmählich wieder kürzer und mit der frühen Abenddämmerung kommt das Gefühl ins uns auf:

  Jetzt ist Herbst.

Zeit, seinen Kleiderschrank von Sommer auf Winter umzustellen und auszusortieren. Was läuft? Was läuft nicht in diesem Mode-Herbst?

Hier meine Key-Outfits Herbst/Winter 2013/14 für den jungen, urbanen Look.

Sie sind zurück. Die Neunziger. Für die breite Masse erst im Frühjahr. Für alle modisch informierten bereits JETZT. Streetwear und Hip Hop Einflüsse treffen auf Future-Looks.

Must-Haves: Bomberjacken, Sweatshirts, Sneaker, raue Boots und Kappen. Nicht zu vergessen: Die Jogginghose ist zurück – auch auf den Straßen.

Die Streetwear bleibt dadurch weiterhin ein fester Bestandteil in der progressiven Mode. Futurismus ist ein großes Thema. T-Shirts und Sweatshirts mit Sternen-und Universum Prints, Starwars-Motiven dazu ausreichend viel Glanz und Metallic. Destroyed Denim, Latzhosen, Karo-Hemden. Dazu lockerer, oversized und fast schlampig wirkender Strick. Bei den Denims dominieren diese Saison dunkle Töne.

Schwarz-Grau-Nuancen geben den Ton an.

Vor allem bei H&M und Zara dominieren die Abteilungen derzeit überwiegend in diesen Tönen.  Wichtig die passenden Schmücker hierzu: Accessoires. Sie bereichern jeden Look. Vom Handgelenk bis zu den Füßen. Rucksäcke, Turnbeutel aus glänzendem Polyester, metalische und maskuline Armbänder und Socken mit ironischen Mustern sorgen für den Total-Look.

 

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Fotos: H&M / Cheap Monday