warum der trend von heute bereits schon wieder gestern ist.

© The Sophistic8e

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Die Modebranche für Außenstehende.

Es ist wieder soweit: Sämtliche Geschäfte in den Innenstädten wechseln derzeit wieder ihre Namen. Hiesige Platzhirsche, Kaufhäuser, Filialisten oder Concept-Stores haben plötzlich in „SALE“ umfirmiert. Schlussverkauf sozusagen, inmitten der heißen Tage. Die Chance für Otto Normalverbraucher endlich noch einige reduzierte Kleidungsstücke für den Sommer zu ergattern, und das zum Teil bis zu 50 Prozent. Eine Win-Win-Situation sozusagen. Die Konsumenten erfreuen sich über die Schnäppchen und der Handel schafft Platz für neue Ware. Nein, keine weiteren kurzen Hosen, Sommerkleider oder Sandalen sondern die ersten Kollektionen HW 14/15 stehen in den Startlöchern. Grobstrick, Winterjacken, Schals. Im Juni? Na klar. Was beim Mainstream nicht selten Kopfschütteln auslöst, wird von Fashionistas bereits sehnsüchtig erwartet. Endlich neue Ware. Neue Farben, neue Schnitte; auch wenn diese zu den milden Temperaturen wahrlich noch nicht getragen werden können. Egal. Hauptsache die neuen Must-Haves vor allen anderen gekauft. Die Trends für diesen Winter stehen also fest. Doch was ist mit den Trends für das Frühjahr? Was kommt, was bleibt? Zugegebenermaßen stellt sich diese Frage wohl kaum ein Konsument. Dennoch beschäftigen sich in diesen Tagen dutzende Modemenschen mit dieser Frage. Sie lassen sich derzeit auf den Fashion Weeks dieser Welt von den Frühjahr/Sommer Kollektionen 2015 inspirieren. Sie entscheiden, was der Konsument ab spätestens Januar zu kaufen bekommen wird. Auch hier: Der Trend ist schon definiert. Ob dieser erfolgreich und verstanden wird, hängt selbstverständlich auch von den Endverbrauchern und den daraus entstehenden Trend-Hypes in den sozialen Netzwerken ab.

Während wir also noch die aktuelle, reduzierte Sommerware 2014 kaufen und davon ausgehen „trendy“ zu sein, liegt die Winterware aber bereits schon auf den Flächen. Und Während sich die Einkäufer auf den Modemessen in Mailand, Paris, Berlin und London für Sommer 2015 umschauen, arbeitet die Textilindustrie zeitgleich unter Hochdruck an den wirklichen Trends und Kollektionen von Morgen: Herbst/Winter 2015 und Frühjahr/Sommer 2016. Der Begriff Trend ist als sehr dehnbar und unterschiedlich auszulegen. Eins steht jedoch fest:

Der Trend von heute ist bereits schon wieder gestern.

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es wird kälter. #neuelooks

20131110-094815.jpgStripes & Stars // H&M DIVIDED blue

20131110-094800.jpgParka: Topman // Sweater: Cheap Monday // Denim: H&M // Shoes: Selected Homme

20131110-094828.jpgScarf: Burberry London

20131110-094904.jpgall: mtwtfss weekday

20131110-094749.jpgnike air max

 

 

Rückblick Bread&Butter #Vorschau Frühjahr/Sommer 2014

Schwer vorstellbar, aber dennoch war:

Die Trends für Frühjahr/Sommer 2014 sind bereits gesetzt. Klar, der Sommer 2013 kommt hierzulande erst in diesen Tagen richtig in Schwung, aber das was wir gerade für  up-to-date  halten und in den Geschäften kaufen, ist für die Textilindustrie bereits schon wieder Schnee von gestern. Auf den Messen im Rahmen der Berlin Fashion Week Sommer 2013 werden die Trends von morgen gezeigt. Hier ein erster Ausblick für die Trends Sommer 2014 und zeitgleich ein Rückblick der Bread & Butter, Messe für Urbanwear und Streetstyle.

Sie ist schon jedes Mal ein Highlight: Die Messe Bread & Butter. Zweimal im Jahr findet sie am stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof statt. Die gesamte Kulisse beeindruckt durch die einstigen Check-In Schalter, der Abflughalle und draußen durch die ehemalige Start-und Landebahn. Anfang Juli war es wieder soweit, Tempelhof war fest in modischer Hand.

Hier die Eindrücke nach einem Rundgang:

Auffällig: Das modische Bild für Frühjahr/Sommer 2014 ist wieder vielfältiger und weniger bunt als zuvor. Unübersehbar, die Einflüsse aus der Streetwear sind massiver denn je. Must-Haves: Kappen, Sneaker, Nummern-Shirts im Mix mit Leder und  Gold-Schmuck. Bling Bling nicht vergessen. Ein weiteres wichtiges Thema: Drucke.Gerade für Jungs bleiben Prints ein Muss. Tier-Drucke sind weiterhin auf dem Vormarsch.  Blumen und Palmen-Designs sorgen für Aloha und Surf-Gefühle. Zwischendurch zu beobachten: Ethno. Neu interpretiert. Inka und Afro, Perlen und Fransen, Stickereien und so weiter sind maßgeblich für die Mädels.  Frühjahr/Sommer 2014 jedoch weniger bunt. Schwarz/Weiß verleiht einen neuen Look.

Der Mode- Sommer 2014 ist wieder individueller. Es gibt keinen roten Faden. Und das gefällt.

 

Einen großen Trend gibt es aber dennoch:   DENIM. Kaum verwundernd, so gehören Jeans doch sowieso zu den wichtigsten Teilen im Urbanwear-Segment. Ob als Hemd, Weste, Shirt, Shorts oder lange Hose. Denim allover. Von floralen Mustern und Batik bis hin zur Destroyed-Optik. Auf jeden Fall hell.

Das sind sie also die Trends für Frühjahr/Sommer 2014. Glaubt ihr nicht? – Wartet ab. Spätestens ab Februar werdet ihr langsam aber sicher damit konfrontiert. Zumindest die modische Spitze. Seit ihr im Sommer jedoch zum Beispiel in New York oder London unterwegs, werdet ihr beobachten können, dass die deutschen Sommer-Trends 2014 dort bereits 2013 angekommen sind.

Deshalb: Always be Sophistic8ed.

© Photos: TheSophistic8e

Topshop kommt nach Berlin

Es war die Meldung der Woche die im Rahmen der Fashion Week sämtliche Fashion Victims jubeln ließ: TOPSHOP und TOPMAN kommen nach Berlin. Als Standort wird das KadeWe genannt. Dies überrascht, so wurden die nächsten Eröffnungen in Europa von Topshop eher in Richtung Mailand vermutet. Ob es mit den erst kürzlich eröffneten ersten deutschen Ablegern von Pull&Bear, Forever 21 und Bershka zu tun hat kann ich nur vermuten. Ist aber auch egal. Ich freue mich mit und warte bis Topshop endlich hier in Deutschland eröffnet.

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