the heat is on.

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– oder wie gelingt es mir, mich bei hochsommerlichen Temperaturen schlecht anzuziehen.

Das hätte ich mir im Februar auch noch nicht träumen lassen, als ich zu meinem Geburtstag einen Wochenend-Trip nach Dresden geschenkt bekam. Mehr oder weniger schnell war ein Termin gefunden und für Ende Juli festgelegt. Mit der Absicht, dass man die Stadt im Sommer von seiner besten Seite erleben kann und somit auch viel Zeit im Freien verbringen kann.

Was uns aber dieses Wochenende tatsächlich erwartete, war das heißeste Wochenende des bisherigen Jahres. Besser wie Regen keine Frage. Aber bei tropischen Temperaturen weit über 30 Grad kann das Sightseeing zu einer Herausforderung werden. Hier der kleine Reiserückblick.

Bei einem Städtetrip ist klar: Möglichst viel von der Stadt entdecken und erleben. Schnell war das Ticket für den typischen Hop on-Hop off Bus gekauft.  Wenigstens der Fahrtwind sorgte hierbei für ein gewisses laues Lüftchen. Einige der Stopps nutzen wir  um unseren Flüssigkeitshaushalt upzuloaden.  Neben Besichtigungen der weltberühmten Bauten Dresdens, wie die Semperoper oder der Zwinger, blieb natürlich auch noch Zeit für’s „People Watching“.  Gerade an solchen heißen Tagen sind sie weltweit zu sehen: DIE Sommertrends 2013. So ist es für Mitmenschen mittleren Alters, meistens Männern, weiterhin unerlässlich auf die hochgezogenen Socken in ihren Trekking-Sandalen zu verzichten. Gerne kombiniert mit ärmelloser und  hell-beiger Angler-Weste zur 7/8 Hose im selben Farbton. Bauchtaschen und Herrenhandtaschen für Fotoapparat und Portemonnaie. Auffällig an solch heißen Tagen und äußerst beliebt: Kopfbedeckungen. Diese reichen von „Ich binde mir mein ausgezogenes T-Shirt in einer Art Turban auf den Kopf“  bis hin zu „Ich trage diesen Anglerhut aus Überzeugung“. Wer völlig auf Kopfbedeckung verzichten möchte bzw. erkannt hat, dass eine Kopfbedeckung auch gekonnt ausgesucht werden sollte, trägt den Regenschirm alias Sonnenschutz.  – Vorzugsweise asiatische Besucher. Absoluter Trend, so scheint es, gelten Gürtel als das Must-Have der Saison. Damen mittleren und fortgeschrittenen Alters kombinieren dieses Accessoire zu ihren Outfits. Jedoch wird der Einsatz von Gürteln nicht wie gewohnt in den Gürtelschlaufen der Hosen, sondern vorzugweise und am aller liebsten ÜBER T-Shirts, Kleidern und Blusen als absoluter Hingucker platziert. Äußerst gerne in Neon-Farben.  Äußerst gerne zum Kaschieren und Taillieren. Äußerst gerne jedoch aber auch bei solchen Damen, die leider nichts mehr kaschieren können.  Und somit wird der vermeintlich modische Gürtel zum absoluten NO-GO und eher zum Aufsehen öffentlichen Ärgernisses.

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Doch zurück zu Dresden. Wir beschäftigten uns natürlich nicht nur damit, schlecht angezogene Menschen zu bestaunen. In der Tat haben wir uns auch um die kulturellen Plätze Dresdens gekümmert. Selbstverständlich auch die berühmte Frauenkirche besichtigt. Die Altstadt bezaubert durch den altertümlichen und barocken Stil. Zeitweise fühlte man sich aufgrund der Hitze wie nach Italien versetzt. Auch das Ausgehen kam bei diesem Wochenend-Kurztrip nicht zu kurz. Wir genossen die Abende in der Dresdner Neustadt. Hip. Urban. Unkompliziert. Gekühlte Drinks und nette junge Menschen sorgten für eine tolle Stimmung.

Alles in allem haben wir die tropische Hitze gut überstanden und alles langsamer angehen lassen. Wir hatten eine tolle Zeit und verbrachten ein tolles Wochenende im Freundeskreis. Und wer will schon im Regen eine Stadt erkunden? Und wir stellten fest, dass man solche Wochenendtrips viel öfter machen sollte, weil sie zum einen gemeinsame Zeit verschaffen und  zum anderen eine kleine Erholung vom Alltag sind. Vielen Dank an meine Mitreisenden. –„ The Heat is on“ –  Ihr seid verrückt.

The Sophistic8e-Tipp: Dresden ist unbedingt eine Reise wert. Barocke Bauten versus Plattenbauten. Stadt versus Elbtal. Mir persönlich jedoch  zu überschaubar,  um mir dort ein Wohnen vorstellen zu können.

(Hinweis: Dieser Artikel enthält ironische und bewusst provozierte Passagen. Wer sie findet, darf sie für sich behalten)

DSC_0685(Fotos: TheSophistic8e)

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NY shopping tipps

Whoop Whoop ihr Sophistic8e’s da draußen.

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Heute: Shopping.

In der Aufzählung der Mode Metropolen dieser Welt darf New York auf keinen Fall fehlen. Denn, Fashion und New York City gehören genauso zusammen wie Stuttgart 21 und dessen Wutbürger oder wie München und seine Schickeria.

Hier kommen Tipps und Tricks zum Shoppen:

Verzeiht mir, wenn ich auf die üblichen allgegenwärtigen Filialisten wie H&M, Zara, Abercrombie&Fitch und Hollister in diesem Report verzichte. Es gibt kaum Unterschiede zu deren Filialen hierzulande und letztere lasse ich bewusst beiseite, da jeder mittlerweile weiß, dass man dort am Eingang von aalglatten, halb nackten Boys und  Girls mit Pseudofloskeln begrüßt wird.

Beschäftigen wir uns lieber mit Urban Outfitters und Topshop/Topman. Sie sind zwar auch Filialisten aber in Deutschland noch kaum vertreten -was sie umso besonderer und begehrenswerter macht.

#Urban Outfitters.

Hip. Urban. Einfach cool. Wer auf der Suche nach dem absoluten Trend ist, wird hier fündig. Hier gibt’s Klamotten, Schuhe, Accessoires und vieles mehr für Jungs und Mädels. Das neueste vom Neuesten ist hier zu finden. Abgerundet wird das Sortiment mit witzigen Büchern und weiteren Scherzartikeln, die echte Hipster brauchen. Ein wahrer Concept Store, wie er im Buche steht.

The Sophistic8e Tipp: Die ausgezeichneten Dollar Preise sind hier bereits inklusive der in NY anfallenden Steuern. Hier lohnt sich das Einkaufen wirklich, da es verhältnismäßig günstiger ist als in Europa. Zu finden: Entlang dem Broadway von Upper West Side bis SoHo.

# Topshop/Topman.

Der berühmte Filialist aus London kleidet auch die amerikanischen Modebewussten ein. Der Store am 478 Broadway liegt in Lower Manhattan im Bezirk SoHo- und hier gehört er eindeutig hin. Die ganze Bandbreite aller Topshop Serien wird hier verkauft. Preppys bis Dandys werden hier fündig – und natürlich auch, (und erst recht) alle Sophistic8es.

The Sophistic8e Tipp: Die ausgezeichneten Preise sind ohne die NYC-Tax (ca. 10%). Im Vergleich zum Euroraum wird man hier eher nicht sparen, bzw. muss eher mehr bezahlen. Es gibt jedoch für alle Studenten mit gültiger Student-Card 10% auf nicht reduzierte Ware – somit gleichen sich zumindest bei Studenten die Steuern wieder aus.

In New York, bzw. in den ganzen Vereinigten Staaten ist Einkaufen in erster Linie ein Erlebnis. Man kann es mit dem europäischen kaum vergleichen. Jedes Geschäft ist ein Superlativ für sich. Shopping wird hier zum Abenteuer und man lässt sich vieles einfallen den Besucher zum Kunden zu gewinnen. Denn: Nicht nur Macy’s (das größte Kaufhaus der Welt) sondern auch TOYS“R“US mit seinem Riesenrad mitten im Gebäude, sowie viele andere Geschäfte sind bereits selbst zur touristischen Attraktion geworden. – Auch, und das muss ich hier zu gestehen, Abercrombie&Fitch und Hollister.