herbst/winter 2014 – eine exklusive trend-preview.

BREAD & BUTTER ICH BIN EIN BERLINER WINTER 2014

Foto: Bread & Butter

Yes Bitch. Es ist wieder deutsche Modewoche. Die europäische Fashionbranche ist in Berlin zu Gast und lässt sich inspirieren. Inspirieren bei den zahlreichen Modenschauen deutscher Nachwuchsdesigner im Zelt am Brandenburger Tor oder durch die gleichzeitig stattfindenden Modemessen wie Premium, Panorama oder Bread & Butter, wo internationale Marken ihre Kollektionen für Herbst/Winter 2014 dem Fachpublikum präsentieren.

Die ersten Trends und Must-Haves für den Herbst sind hier zu finden und kristallisieren sich sehr schnell heraus. Was trägt die modische Spitze im jungen, urbanen Segment?

Ein Streifzug über die Bread & Butter – Tradeshow for selected brands, gibt Auskunft.

 Grau. Schwarz. Schwarz. Grau.

Wie bereits in diesem Herbst bleiben dunkle Töne auch weiterhin die dominierenden Trendfarben. Grau und Schwarz ziehen sich durch alle Marken und Warengruppen. Einflüsse aus Grunge und Gothic sind unverkennbar und maßgebend. Leder, Denim und Fell sorgen gekonnt für den Materialmix. Eines ist jedoch auffällig: Der Look ist rauer und kerniger. Es geht noch mehr in Richtung Brit-Chiq und den Streetstyle Londons. Denim wird nicht nur dunkler sondern kommt im Destroyed-Look zurück. Jeanshemden werden eher unwichtiger und durch Karo-Hemden im Grunge-Trend ersetzt. Für Mädels kommt der Rock zurück. Mal in uni und mal mit Mustern, stets in schmaler Silhouette. Transparente Details sorgen für Highlights und besondere Effekte. Gepaart mit Futuristischen Prints. Nicht zu vergessen: Der Mantel. Oversized-Strick bleibt. Materialtechnisch geht es in eine eher glatte Richtung. Neopren als Innovation. Dazu viel Sweat und minimalistische Prints. Neon und 80’s sind kein Thema mehr.

Mix und Stilbruch sind die Keywords der Saison H/W 2014/15.

 Karo zu Karo.

Moonwash zu schwarzen Denims.

Leder. Leder. Leder.

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Foto: Florian Schüppel x TextilWirtschaft

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Foto: Florian Schüppel x TextilWirtschaft

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die monate tragen wieder ein „r“ im namen. zeit für neue mode.

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Schön waren sie. Die heißen und sonnigen Tage an denen man nicht lange überlegen musste, welches Kleidungsstück man heute anziehen soll. Hauptsache luftig und kurz. Schön waren sie. Die alljährlichen Diskussionen um die Mindestlänge von Röcken und Shorts. Vor allem in Büros. Was geht – was geht nicht?

Jetzt, ein paar Wochen später, sind die großen Ferien weitestgehend vorüber. Die Tage werden allmählich wieder kürzer und mit der frühen Abenddämmerung kommt das Gefühl ins uns auf:

  Jetzt ist Herbst.

Zeit, seinen Kleiderschrank von Sommer auf Winter umzustellen und auszusortieren. Was läuft? Was läuft nicht in diesem Mode-Herbst?

Hier meine Key-Outfits Herbst/Winter 2013/14 für den jungen, urbanen Look.

Sie sind zurück. Die Neunziger. Für die breite Masse erst im Frühjahr. Für alle modisch informierten bereits JETZT. Streetwear und Hip Hop Einflüsse treffen auf Future-Looks.

Must-Haves: Bomberjacken, Sweatshirts, Sneaker, raue Boots und Kappen. Nicht zu vergessen: Die Jogginghose ist zurück – auch auf den Straßen.

Die Streetwear bleibt dadurch weiterhin ein fester Bestandteil in der progressiven Mode. Futurismus ist ein großes Thema. T-Shirts und Sweatshirts mit Sternen-und Universum Prints, Starwars-Motiven dazu ausreichend viel Glanz und Metallic. Destroyed Denim, Latzhosen, Karo-Hemden. Dazu lockerer, oversized und fast schlampig wirkender Strick. Bei den Denims dominieren diese Saison dunkle Töne.

Schwarz-Grau-Nuancen geben den Ton an.

Vor allem bei H&M und Zara dominieren die Abteilungen derzeit überwiegend in diesen Tönen.  Wichtig die passenden Schmücker hierzu: Accessoires. Sie bereichern jeden Look. Vom Handgelenk bis zu den Füßen. Rucksäcke, Turnbeutel aus glänzendem Polyester, metalische und maskuline Armbänder und Socken mit ironischen Mustern sorgen für den Total-Look.

 

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Fotos: H&M / Cheap Monday