Topman is here. #storecheck

Es war am Rande der Berlin Fashion Week, Anfang Juli diesen Jahres. Die Meldung: „Topshop und Topman kommen nach Deutschland“, löste größte Hysterie bei allen Modeinteressierten aus.

Zugegeben, eine große Überraschung war diese Nachricht für Brancheninsider kaum. Dass der britische Filialist demnächst mit eigenen Flächen auf den deutschen Markt drängen wird, war allen klar. So eröffneten doch zahlreiche ausländische Filialisten die ersten eigenen Geschäfte in Deutschland. Auch die Macher von Topshop mussten reagieren um Forever 21, Pull&Bear und Bershka Paroli zu bieten. An eigene Stores traut sich Topshop jedoch noch nicht und belegt hierzulande für’s erste kleine Flächen in den Karstadt-Häusern Düsseldorf und Hamburg, sowie in den Premium-Häusern KaDeWe Berlin und Oberpollinger München.

Seit 21.September haben Topshop und sein männliches Pendant Topman in München’s Luxustempel geöffnet. Zeit, sich umzusehen.

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Bereits von weitem entfalten die hellbeleuchteten Topman-Lettern große Anziehungskraft auf den Besucher.  Die Schritte werden schneller, und die Spannung steigt.  Endlich angekommen herrscht fürs erste eine Art Überforderung.

Deshalb, The Sophistic8e Tipp: Zeit nehmen. 

Das Warenvolumen ist immens. Die Größen sind bestens sortiert. Winterjacken dominieren, der Jahreszeit entsprechend das Sortiment. Vom leichten Blouson in gewagtem Leo-Alloverprint bis hin zum eher klassischeren Parka und Woll-Caban.

Die Shirts reichen von schlichtem schwarz mit kleinen Lederapplikationen bis zu knalligen Musterspektakeln. Zwischendrin, wie üblich für diese Saison, Flanell-Karohemden im Grunge-Style. Sweat-Jogginghosen sorgen für die gewünschte Lässigkeit. Die Denims sind wie üblich skinny und slim. Das Topman Denim-Angebot ist groß und mit rund 60 Euro, bezahlbar. Auch schmale Anzüge und Sakkos für’s Business sorgen für einen Hauch Formalität in der Kollektion. Der Preppy-Look verleiht jedem Outfit einen eleganten Brit-Touch. Outfits leben vom Feinschliff. Mit den angebotenen Accessoires vom Gürtel bis Fliegen und Taschen gelingt das perfekte Finish.

The Sophistic8e – Fazit: Topman steht für den Streetstyle Ost-Londons. Für extravagante und stilsichere Mode. Für Mode, die nicht jeder versteht, inspiriert vom Punk der Sex-Pistols und den Laufstegen der Fashion Weeks auf der ganzen Welt.

Wer das außergewöhnliche sucht, wird hier fündig.

Einzig und allein, dass Topman direkt in die Herrenabteilung  von Oberpollinger integriert ist, stört.  Auch die Marken im Umfeld wie beispielweise Tommy Hilfiger sind für den Topman-Kunden eher uninteressant. Eine sichtbarere Abgrenzung wäre wünschenswert.

Aber: Überzeugt euch selbst.

Fotos:  The Sophistic8e

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Rückblick Bread&Butter #Vorschau Frühjahr/Sommer 2014

Schwer vorstellbar, aber dennoch war:

Die Trends für Frühjahr/Sommer 2014 sind bereits gesetzt. Klar, der Sommer 2013 kommt hierzulande erst in diesen Tagen richtig in Schwung, aber das was wir gerade für  up-to-date  halten und in den Geschäften kaufen, ist für die Textilindustrie bereits schon wieder Schnee von gestern. Auf den Messen im Rahmen der Berlin Fashion Week Sommer 2013 werden die Trends von morgen gezeigt. Hier ein erster Ausblick für die Trends Sommer 2014 und zeitgleich ein Rückblick der Bread & Butter, Messe für Urbanwear und Streetstyle.

Sie ist schon jedes Mal ein Highlight: Die Messe Bread & Butter. Zweimal im Jahr findet sie am stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof statt. Die gesamte Kulisse beeindruckt durch die einstigen Check-In Schalter, der Abflughalle und draußen durch die ehemalige Start-und Landebahn. Anfang Juli war es wieder soweit, Tempelhof war fest in modischer Hand.

Hier die Eindrücke nach einem Rundgang:

Auffällig: Das modische Bild für Frühjahr/Sommer 2014 ist wieder vielfältiger und weniger bunt als zuvor. Unübersehbar, die Einflüsse aus der Streetwear sind massiver denn je. Must-Haves: Kappen, Sneaker, Nummern-Shirts im Mix mit Leder und  Gold-Schmuck. Bling Bling nicht vergessen. Ein weiteres wichtiges Thema: Drucke.Gerade für Jungs bleiben Prints ein Muss. Tier-Drucke sind weiterhin auf dem Vormarsch.  Blumen und Palmen-Designs sorgen für Aloha und Surf-Gefühle. Zwischendurch zu beobachten: Ethno. Neu interpretiert. Inka und Afro, Perlen und Fransen, Stickereien und so weiter sind maßgeblich für die Mädels.  Frühjahr/Sommer 2014 jedoch weniger bunt. Schwarz/Weiß verleiht einen neuen Look.

Der Mode- Sommer 2014 ist wieder individueller. Es gibt keinen roten Faden. Und das gefällt.

 

Einen großen Trend gibt es aber dennoch:   DENIM. Kaum verwundernd, so gehören Jeans doch sowieso zu den wichtigsten Teilen im Urbanwear-Segment. Ob als Hemd, Weste, Shirt, Shorts oder lange Hose. Denim allover. Von floralen Mustern und Batik bis hin zur Destroyed-Optik. Auf jeden Fall hell.

Das sind sie also die Trends für Frühjahr/Sommer 2014. Glaubt ihr nicht? – Wartet ab. Spätestens ab Februar werdet ihr langsam aber sicher damit konfrontiert. Zumindest die modische Spitze. Seit ihr im Sommer jedoch zum Beispiel in New York oder London unterwegs, werdet ihr beobachten können, dass die deutschen Sommer-Trends 2014 dort bereits 2013 angekommen sind.

Deshalb: Always be Sophistic8ed.

© Photos: TheSophistic8e