In Your Face – Mario Testino zu Gast in Berlin.

© TheSophistic8e

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Ja, es gab wohl kaum einen passenderen Rahmen, die Ausstellung von einem der einflussreichsten Fotografen der Welt im Rahmen der Berlin Fashion Week zu eröffnen:

Mario Testino präsentiert seit 20.Januar 2015 in seiner Ausstellung „In Your Face“ im Berliner Kulturforum die ganze Bandbreite seiner fotografischen Arbeit und setzt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf provokante Kontraste. 125 Bilder erwarten den Besucher in dieser Sonderausstellung, die erstmalig in Europa gezeigt wird. Wer Mario Testinos Werke kennt, verwundert es nicht, dass die Experimentierfreudigkeit, Respektlosigkeit, Elegant und Widersprüchlichkeit Testinos im Mittelpunkt dieser Ausstellung stehen.

„In Your Face“ stellt für mich die freieste Art dar, mich auszudrücken.“ sagt Testino. „Als Bildermacher wollen die Leute dich immer in eine Schublade stecken. Ich glaube, dass jeder von uns viele verschiedene Seiten hat, und nicht immer dürfen wir alle diese Seiten zeigen, schon gar nicht gleichzeitig ausleben, so wie in dieser Ausstellung. Die besondere Art der Hängung dieser fotografischen Arbeiten erlaubt es all diesen verschiedenen Aspekten meiner Neugier miteinander ins Gespräch zu kommen; sie existieren nicht nur für sich, sondern lösen eine Reaktion aus, wenn sie nebeneinander zu sehen sind.“

Ein Besuch bei Mario Testino lohnt sich. Bei so einem Spaziergang vorbei an Claudia Schiffer, Lady Gaga oder Kate Moss lassen sich kalte Winter-Wochenenden sehr gut verbringen und aushalten.

 

Mario Testino „In Your Face“ ist noch bis 26.Juli 2015 im Kulturforum Berlin, Matthäikirchplatz (nahe Potsdamer Platz) zu besichtigen. Täglich ab 10Uhr geöffnet. An den Wochenenden ab 11Uhr. Montags geschlossen.

AT MR CHOW'S. NEW YORK, 1998. © Mario Testino

AT MR CHOW’S. NEW YORK, 1998. © Mario Testino

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Für Morgenmuffel: Die neue IKEA SPRUTT Design-Kollektion

© Inter IKEA Systems B.V. 2014

© Inter IKEA Systems B.V. 2014

Schon einmal ein Möbelstück gehabt, das sich an die turbulenteste Zeit des Tages richtet?

Ab Februar hilft die neue IKEA SPRUTT Design-Kollektion allen Morgenmuffeln in einen entspannten Tag und sorgt für einen aktiven Morgen.

Sie beinhaltet Aufbewahrungsmöbel, Organisationslösungen und Accessoires. Die Kollektion ist modern, funktional und wird durch grafische Designs zum absoluten Hingucker. SPRUTT richtet sich an ein entspanntes und einfaches Leben in den eigenen vier Wänden. Die vielen Schubladen und Aufbewahrungsmöglichkeiten sorgen dafür, die nötigen Dinge schnell zu finden, wenn man keine Zeit zum Suchen hat. Auch die Wäsche, Schuhe oder Kosmetik lassen sich auf günstigste Weise mit unterschiedlichen Möbelstücken organisieren.

TheSophistic8e zeigt euch hier eine exklusive Preview seiner Lieblingsteile der neuen Design-Kollektion.

Start your day right – mit der neuen IKEA SPRUTT Design-Kollektion.

© Inter IKEA Systems B.V. 2014

© Inter IKEA Systems B.V. 2014

Gedanken zu Weihnachten.

Inspired by: www.instagram.com/herrglueck

Special Thanks to Dennis Glück:  www.instagram.com/herrglueck

OH NO. – Das ging jetzt doch wieder ganz schön schnell. Die Wochen vergingen wie im Flug und nun ist das von der Konsumgüterindustrie ausgerufene „Fest des Jahres“ da.

Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht:

Die Weihnacht hat ihren Ursprung in der Religion, so viel steht fest. Ob gläubig oder nicht, Weihnachten ist die Geburt Jesu Christi und diese wird an diesen Tagen gefeiert. Vom ursprünglichen Gedanken mutierte das Weihnachtsfest über die Jahrtausende dann mehr und mehr zu einer Art Event. Der Coca-Cola Weihnachtsmann wurde erfunden und ist aus der Weihnachtswerbung kaum mehr wegzudenken. Konsum steht im Vordergrund. Erwartet der Handel in diesen Tagen doch nicht den größten und wichtigsten Umsatz des Jahres. Die Geschenke werden immer größer und teurer. Wo ist all die Besinnlichkeit? Hektik und Stress stehen im Vordergrund und geben den Ton an. Alle Einkäufe müssen noch erledigt werden. So könnten die Lebensmittel doch über die Feiertage ausgehen und nie wieder wird es etwas zu kaufen geben. Die Parkplatzsuche gleicht einem Schlachtfeld und die Nerven liegen blank.

O du Fröhliche.

Doch bei all dem ganzen Trubel um Weihnachten kommen wir zu der schönen Seite: Weihnachten ist auch die Zeit des Wiedersehens. Familien sind wieder komplett. Die Töchter und Söhne, die ihre Heimatstädte aufgrund von Studium oder Job verlassen haben, kehren für einige Tage wieder heim. Lange Strecken werden auf sich genommen um pünktlich anzukommen. Man trifft alte Bekannte und seine ältesten Freunde wieder und hat Zeit füreinander. ZEIT. Das wohl wertvollste Gut in diesen Tagen. Der Alltag kann hinter sich gelassen und die gemeinsamen Momente genossen werden. Zeit für das menschliche Miteinander, für Nächstenliebe und für den Genuss. Zeit um dankbar zu sein für all seine liebsten Menschen. Zeit aber auch für Demut und Trauer, die wir selten in unserm Alltag zulassen. Wir vermissen Menschen, die nicht mehr unter uns sind. Menschen, die seit unserer Geburt da waren und Weihnachten stets besonders machten. Menschen, die wir auf unserem Lebensweg trafen und verloren haben. Wir denken an sie und werden traurig, sind aber gleichzeitig auch dankbar. Dankbar für all die wunderbaren Erinnerungen. Sowieso scheinen die Erinnerungen an Weihnachten in den Kindheitstagen die besseren zu sein. Begleitet von Unbeschwertheit, Aufregung und Glück. Ohne Stress und ohne Hektik.

Dieses Glück aus den alten Kindertagen wünsche ich euch allen. Habt ein wunderschönes Weihnachtsfest mit wunderbaren Menschen. Nehmt euch Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Zeit für den Genuss, für ein Gespräch oder für Besinnlichkeit. Weniger Smartphone und mehr Zwischenmenschliches. (Auch wenn das für mich selbst sehr schwierig werden wird).

Merry Christmas to all of you.

Long time no see. – But now I’m back.

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Es war viel los in den letzten Wochen und Monaten. Die Suche nach einer geeigneten Bleibe in Berlin und der damit verbundene Umzug in eine neue Stadt. Auf zu neuen Abenteuern in ein (fast) neues Leben. Mittlerweile steht Weihnachten vor der Tür und die ersten Jahresrückblicke 2014 wurden ebenfalls schon ausgestrahlt oder in Magazinen gedruckt.

Zeit auch für mich nochmals das fast vergangene Jahr revuepassieren zu lassen. Was hat mich bewegt? Was war mein bester Moment in 2014? Was war mein absoluter Lieblingslook? Welche Ereignisse waren prägend? All diese Ereignisse werde ich mit euch nach und nach teilen und erzählen.

Stay tuned for: THESOPHISTIC8E’S END-OF-THE-YEAR REVIEW.

BIKINI BERLIN. SHOP DIFFERENT

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… Auferstanden aus Ruinen – ODER SO.

Seit gut einem Monat hat das BIKINI BERLIN, das wohl untypischste Shopping Center Deutschlands, seine Pforten geöffnet. Höchste Zeit, sich umzuschauen.

Berlin. City West. Ku’damm. Zugegeben, für Berlin Insider der Inbegriff von übermäßigem Kommerz, Mainstream und Scharen von Touristen. Internationale Fast-Fashion-Ketten haben sich hier angesiedelt: Pull & Bear, Bershka, Forever 21 sowie zuletzt die japanische Modekette Uniqlo feierten ihre Deutschlandpremieren mit imposanten Flagshipstores. Ein Aufschwung. Nicht nur für die City West und den Ku’damm. Mit dem BIKINIHAUS zwischen der Gedächtniskirche und dem Berliner Zoo, kam jetzt ein weiterer Publikumsmagnet hinzu. Zugegebenermaßen würde man diese Shopping Mall wohl eher in Berlin-Mitte vermuten. Spricht sie doch durchaus ein sehr informiertes und modisch progressives Publikum an. Auch der Slogan: „Shop different“ lässt hierauf schließen. Doch eben gerade weil das BIKINI BERLIN kein typisches Shopping Center ist, passt das Konzept gerade dort hin. BIKINI BERLIN ist eine Concept Mall.

Innovativ, modern und zeitgemäß. Alles ist anders.

Keinen Zara, keinen Media Markt und auch keinen Drogeriemarkt. Stattdessen junge, noch nicht etablierte Newcomer-Labels und Geschäftsmodelle. Einzig bekannte Namen sind die Labels Vans, Schiesser, Carhartt sowie Closed, die hier neue Store-Designs ausprobieren. Aber auch einige Labels aus Mitte haben sich hier angesiedelt. Die mit hellem Holz zusammen gezimmerten BIKINI-BOXEN, die eigens dafür erschaffen wurden, um Nachwuchstalenten, die Chance zu geben mit Hilfe von Pop-Up-Stores den Markt zu testen, verleihen dem ganzen einen Markt – wenn nicht gar Messecharakter.

© TheSophistic8e

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BIKINI BERLIN bietet jedoch weit mehr als ein neues Shopping-Erlebnis. Auch die einzigartige Architektur muss hier hervorgehoben werden. Grüne Stahlträger und viel Glas symbolisieren Transparenz und Weltoffenheit. Im Erdgeschoss kann man durch ein Panoramafenster direkt ins Affengehege des Berliner Zoo’s sehen und das Treiben beobachten. Auch die begrünte Dachterrasse lädt die Besucher zum Verweilen ein. BIKINI BERLIN ist tonangebend für den deutschen Textileinzelhandel. Hier wird Shopping neu erfunden. Die Frequenz spricht für sich, auch wenn sich hierbei eine Mischung aus neugierigen normcore Touristen und Modebanausen sowie der modischen Avantgarde aus Mitte beobachten lässt.

Die Mischung macht’s und ein Besuch lohnt.

BIKINI BERLIN, Budapester Straße 38-50, 10787 Berlin // Shops & Boxes: Mo-Sa 10-20 Uhr // http://www.bikiniberlin.de

TheSophistic8e über: NORMCORE oder VOLL NORMAL.

Foto: picture-alliance/ gms/dpa

Foto: picture-alliance/ gms/dpa

Habt ihr schon von „Normcore“ gehört? – NEIN? Dann wird es aber höchste Zeit.

Geprägt wurde dieser Begriff von der New Yorker Trendagentur K-Hole im Oktober 2013. In der Publikation unter dem Titel „Youth Mode: A Report on Freedom“ wird das Ende der Zeit beschrieben, in der alle versuchen besonders zu sein. Eine wahrliche Konkurrenz und absolute Gegenbewegung zum Hipstertum. Ein Ende der Individualität und des ständigen Wettbewerbs beim Vorne-mit-dabei-sein. Vorbei sind scheinbar die Zeiten, in der sich die Fashionistas dieser Welt damit beschäftigten, was das Must-Have der nächsten Saison sein wird. Schön waren die Tage, an denen Sneaker-Fans stunden-wenn nicht gar tagelang vor den hiesigen Sneaker-Boutiquen campten, um unbedingt ein Exemplar einer Limited-Edition zu ergattern, um die Informiertheit und Individualität zu beweisen. Ebenfalls ein „Leises Servus“ geht an die Jutebeutel, Hornbrillen, Bärte und Tattoos.

WILLKOMMEN in einer neuen 08/15 Welt. WILLKOMMEN im Kosmos der NORMALOS.

Die dazugehörigen It-Pieces sind: No-Name-Shirts, am besten weiß, kombiniert zur Schlabberjeans aus dem Kleiderschrank der Eltern. Ausgelatschte Sneaker, Fleece-Jacken, sowie weiße Tennis-Socken in Adiletten. Klamotten eben, wie man sie in jedem normalen Einkaufszentrum findet. Amerikanischen Kaffee-Ketten, süßen Cupcake-Bäckereien sowie liebevoll und bis ins kleinste Detail gestaltete (Edel)-Boutiquen stehen vor dem AUS.

MAINSTREAM heißt das neue Credo. 

Erste Stilikonen der Normcore-Bewegung wurden bereits ebenfalls ernannt: Steve Jobs zum Beispiel. Posthum wird er durch das Tragen seines stinknormalen Rollkragenpullis zum Vorreiter. Voll Normal eben. Erika Mustermann wird ungeschminkt und ganz normal gekleidet in der Stadt gesichtet. Der schlecht angezogene deutsche Vorzeige-Touri ist also tonangebend und völlig normcoreJe unmodischer desto besser.

Doch nun Schluss mit den sarkastischen und ironischen Thesen. Fakt ist, Normcore ist derzeit in aller Munde. Sämtliche Medien, egal ob Print oder Online sowie die Sozialen Netzwerke sind überflutet mit Statements zu diesem Hype. Die Huffington-Post schreibt auf Ihrer Homepage: „Normcore: Der Look der Normalos ist der neuste Hipster-Trend.“ Stylebook.de titelt: „Neuer Hipster Trend: Die neue Durchschnittlichkeit.“ Das NDR Kulturjournal schickte gar einen Reporter los, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, wenn auch mit einem Augenzwinkern.

Innerhalb kürzester Zeit entstand ein ernst zunehmender Super-Trend beziehungsweise ein Super-Begriff, der nicht ignoriert werden kann. Wie damals bei der Hipster-Bewegung. Normcore sollte demnach als Signal gesehen werden. Es bremst die schnelllebigen Trends und die rasante Entwicklung aus. Weniger Speed, Anti-Fashion also. Zuletzt gesehen bei der Chanel Haute-Couture Schau in Paris, als Karl Lagerfeld seine Models (zum ersten Mal!) in Sneaker über den Laufsteg schickte. Auch Birkenstock profitiert davon. So wurden die ehemals als „Gesundheitslatschen“ betitelten Qualitätsschuhe, ruckzuck zum Topseller für diesen Sommer.

Ob man sich nun ernsthaft mit dem Thema Normcore beschäftigen muss, bleibt jedem selbst überlassen. Fest steht jedoch, dass nach dem anhaltenden Hipster-Trend etwas Neues kommt. Sicher ist ebenfalls, dass sich der Normcore-Hype auch nur bei denjenigen durchsetzen wird, die damals als erster zur Hornbrille und zum Jutebeutel gegriffen haben. Normcore ist also als ein Mode-Statement und gleichzeitig doch ein weiteres Zeichen von Individualität und Informiertheit der jungen Avantgarde. Nicht mehr und nicht weniger.

YVES SAINT LAURENT. Ein Film-Check.

© SquareOne/Universum, Tibo & Anouchka

© SquareOne/Universum, Tibo & Anouchka

MODE IST VERGÄNGLICH, STIL EWIG. – YSL

Seit Donnerstag ist Jalil Lesperts Film „YVES SAINT LAURENT“ auch in den deutschen Kinos. TheSophistic8e war bei der Premiere und kommentiert:

Y. S. L. Drei Buchstaben, die weltweit berühmt sind. YVES. SAINT. LAURENT. Ohne Zweifel ein großer Revolutionär der Mode. Aber auch: Scheu, schmächtig, labil und depressiv. Mit 19 Jahren wird der gebürtige Algerier Assistent von Modemeister CHRISTIAN DIOR in Paris. Nach dessen Tod zwei Jahre später, übernimmt der hochbegabte Modedesigner mit gerade einmal 21 Jahren die künstlerische Leitung des renommierten Modehauses DIOR. Der Erfolg bleibt nicht lange aus und der junge YVES SAINT LAURENT wird mit seiner ersten Kollektion, der Ligne-Trapèze, weltberühmt. 1961 gründet Yves mit seinem Lebenspartner Pierre Bergé sein eigenes Mode-Label „YVES SAINT LAURENT“. Fortan revolutioniert er die Modewelt. Stets provokativ und egozentrisch. Als einer der ersten Designer überhaupt schickt er dunkelhäutige Models über den Laufsteg. Ihm ist es zu verdanken, dass sich Schwarz als Trendfarbe entwickelte. Er etabliert Trenchcoats, Military-Jacken und den Smoking für Frauen. Die von ihm entworfenen Blazer, die durch die Inspiration von van Gogh– Gemälden entstanden, sind bis heute die teuersten Haute-Couture-Modelle. Trotz all dieser wahrlichen Meisterleistungen und innovativen Ideen, kommt Yves mit dem sich über Nacht einstellenden Erfolg nicht zurecht. Der begabte junge Mann nimmt immer mehr selbstzerstörerische Züge an. Wilde Partynächte mit Drogen, Alkohol und Sex einerseits, aber auch Selbstzweifel und Depressionen andererseits, gefährden das Wohl von YVES SAINT LAURENT selbst, seiner Firma und auch seiner Beziehung…

© SquareOne/Universum, Tibo & Anouchka

© SquareOne/Universum, Tibo & Anouchka

TheSophistic8e meint: Für alle die sich für Mode an sich, die hohe Schneiderkunst und das Leben und Wirken von YVES SAINT LAURENT interessieren, ist dieser Film ein MUSS. Regisseur Jalil Lespert führt das Publikum mitten hinein in die Pariser Bohème und die aufregende Modewelt der 60er- und 70er Jahre. Eine Zeit mit Hippies, Studentenbewegungen und Emanzipation. Die Originalkostüme, die zum Teil eingesetzt werden, verleihen dem Film einen authentischen Glanz mit viel Liebe zum Detail. Typisch Französisch. Die Schauspieler sind brillant und überzeugend. Gerade Pierre Niney in der Rolle des Yves muss hierbei hervorgehoben werden. Neben der Haute-Couture und der Mode, wahrscheinlich auch der breiteren Besuchermasse wegen, steht aber auch die Beziehung zwischen Saint Laurent und Pierre Bergé im Vordergrund. Nicht störend, sondern unterstützend und für den Gesamtzusammenhang durchaus berechtigt.

YVES SAINT LAURENT ist ein fulminantes Kinoerlebnis über einen wegweisenden und revolutionären Modemacher. Einer der bedeutendsten aller Zeiten. Es ist aber auch ein Film über eine manisch-depressive, scheue und tragische Person, die am Ruhm und Erfolg immer wieder selbst zerbricht.

Du liebtest die Schönheit Yves. Niemand weiß woher Geschmack kommt. Der Instinkt. Das bringt einem niemand bei. (…) An jenem Tag trat der Ruhm in dein Leben. Und er hat dich seitdem nie mehr verlassen.