Gedanken zu Weihnachten.

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Special Thanks to Dennis Glück:  www.instagram.com/herrglueck

OH NO. – Das ging jetzt doch wieder ganz schön schnell. Die Wochen vergingen wie im Flug und nun ist das von der Konsumgüterindustrie ausgerufene „Fest des Jahres“ da.

Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht:

Die Weihnacht hat ihren Ursprung in der Religion, so viel steht fest. Ob gläubig oder nicht, Weihnachten ist die Geburt Jesu Christi und diese wird an diesen Tagen gefeiert. Vom ursprünglichen Gedanken mutierte das Weihnachtsfest über die Jahrtausende dann mehr und mehr zu einer Art Event. Der Coca-Cola Weihnachtsmann wurde erfunden und ist aus der Weihnachtswerbung kaum mehr wegzudenken. Konsum steht im Vordergrund. Erwartet der Handel in diesen Tagen doch nicht den größten und wichtigsten Umsatz des Jahres. Die Geschenke werden immer größer und teurer. Wo ist all die Besinnlichkeit? Hektik und Stress stehen im Vordergrund und geben den Ton an. Alle Einkäufe müssen noch erledigt werden. So könnten die Lebensmittel doch über die Feiertage ausgehen und nie wieder wird es etwas zu kaufen geben. Die Parkplatzsuche gleicht einem Schlachtfeld und die Nerven liegen blank.

O du Fröhliche.

Doch bei all dem ganzen Trubel um Weihnachten kommen wir zu der schönen Seite: Weihnachten ist auch die Zeit des Wiedersehens. Familien sind wieder komplett. Die Töchter und Söhne, die ihre Heimatstädte aufgrund von Studium oder Job verlassen haben, kehren für einige Tage wieder heim. Lange Strecken werden auf sich genommen um pünktlich anzukommen. Man trifft alte Bekannte und seine ältesten Freunde wieder und hat Zeit füreinander. ZEIT. Das wohl wertvollste Gut in diesen Tagen. Der Alltag kann hinter sich gelassen und die gemeinsamen Momente genossen werden. Zeit für das menschliche Miteinander, für Nächstenliebe und für den Genuss. Zeit um dankbar zu sein für all seine liebsten Menschen. Zeit aber auch für Demut und Trauer, die wir selten in unserm Alltag zulassen. Wir vermissen Menschen, die nicht mehr unter uns sind. Menschen, die seit unserer Geburt da waren und Weihnachten stets besonders machten. Menschen, die wir auf unserem Lebensweg trafen und verloren haben. Wir denken an sie und werden traurig, sind aber gleichzeitig auch dankbar. Dankbar für all die wunderbaren Erinnerungen. Sowieso scheinen die Erinnerungen an Weihnachten in den Kindheitstagen die besseren zu sein. Begleitet von Unbeschwertheit, Aufregung und Glück. Ohne Stress und ohne Hektik.

Dieses Glück aus den alten Kindertagen wünsche ich euch allen. Habt ein wunderschönes Weihnachtsfest mit wunderbaren Menschen. Nehmt euch Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Zeit für den Genuss, für ein Gespräch oder für Besinnlichkeit. Weniger Smartphone und mehr Zwischenmenschliches. (Auch wenn das für mich selbst sehr schwierig werden wird).

Merry Christmas to all of you.

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